Unser Konsumverhalten hat Auswirkungen auf die Umwelt. Wenn wir uns für nachhaltige Produkte entscheiden, tragen wir zum Umweltschutz bei und reduzieren unseren individuellen CO2-Emissionen. Damit setzen wir der selbstzerstörerischen Monokultur- und Intensivlandwirtschaft, der Ausbeutung von Arbeitskräften, der Tierquälerei, dem Einsatz umweltschädlicher Stoffe oder dem massenhaften Verpackungsmüll ein Ende.
Nützliche Tipps für einen nachhaltigen Einkauf…

- von Gemüse und Obst,
- an der Frischetheke,
- von Trockenware,
- im Kühlregal,
- von Getränken,
- von Kosmetik und Reinigungsmitteln,
- an der Kasse und
- auf dem Parkplatz
… gibt es auf der > Website des NABU.
Nachhaltiger Konsum von Lebensmitteln
Um Lebensmittelabfälle zu vermeiden, lohnt sich:
- die Nutzung von Lebensmittelverteilern wie Fairteiler, Foodsharing und To Good to Go,
- das Teilen von Speisen, wenn absehbar ist, dass diese nicht aufgebraucht werden können und
- die Geschmacksprobe. Viele Lebensmittel landen nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums im Müll, wobei das Mindesthaltbarkeitsdatum als Mindestwert zu verstehen ist, der durchaus überschritten werden kann und das Produkt noch genießbar ist.
Sie möchten mehr über das Thema Klima und Ernährung erfahren? Auf der Website des Bundeszentrums für Ernährung finden Sie unter dem Reiter > Klima und Wandel hilfreiche Informationen und Tipps rund um das Thema. Schauen Sie vorbei!
Wie ernähre ich mich klimafreundlich?
Die Strategie für eine gesunde und nachhaltige Ernährung, die „Planetary Health Diet“, ist ein wissenschaftlich fundierter Ernährungsplan, der 2019 von der internationalen > EAT-Lancet-Kommission veröffentlicht wurde. Die Idee dahinter ist, dass bei Einhaltung des Ernährungsplans die Versorgung der Weltbevölkerung von 10 Milliarden Menschen im Jahr 2050 mit einer gesundheitsfördernden Ernährung innerhalb der ökologischen Belastungsgrenzen der Erde sichergestellt werden kann. Weitere Infos dazu finden Sie z. B. bei der > Verbraucherzentrale: Planetary Health Diet: Sich ausgewogen ernähren und den Planeten schützen.
Agrarwende
Dennoch: Die individuelle Kaufentscheidung und Ernährungsweise kann und sollte nicht der einzige Anstoß sein, um die Lebensmittelproduktion und den Einkauf insgesamt nachhaltiger zu gestalten. Vielmehr müssen nachhaltige Landwirtschaft, Tierschutz und unverpackt-Konzepte aus der Nische geholt und zu erschwinglichen Preisen angeboten werden. So soll nachhaltiges Einkaufen für Sie, die Verbraucherinnen und Verbraucher, einfacher und attraktiver werden. Möchten Sie mehr über die aktuellen Bemühungen erfahren, Landwirtschaft und Einkauf nachhaltiger zu gestalten? Hier sind einige Infolinks:
> Europäischer Rat: Ökologisierung der Landwirtschaft – was macht die Europäische Union?
> BMZ: Nachhaltige Landwirtschaft – was macht Deutschland?
> Initiativen für eine Agrarwende:
- Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg e. V. (FÖL)
- Aktion Agrar
- Statement des BUND
- Wir haben es satt!
- Klima-Allianz Deutschland: Agrarwende
Umweltsiegel
Wenn Sie sich im Label-Dschungel nicht so ganz zurechtfinden, kann Ihnen möglicherweise der > Labelratgeber: TOP-Umweltsiegel für den nachhaltigen Konsum vom Umweltbundesamt oder die > Übersicht des Eco Label Index eine Hilfestellung bieten.
